"Oft steckt er die ganze Familie mit seiner guten Laune an"

Deacon-Shown
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Deacon-Showns gewinnendes, fröhliches Lachen ist nicht zu überhören. Sein Strahlen kommt aus tiefstem Herzen, breitet sich über sein ganzes Gesichtchen aus und kaum jemand kann sich seinem Charme entziehen. Oft steckt er die ganze Familie mit seiner guten Laune an. 

Das war nicht immer so, denn Deacon-Shown hatte einen besonders schwierigen Start ins Leben. "Das erste halbe Jahr zuhause nach zehn Wochen Aufenthalt in verschiedenen Kliniken war sehr anstrengend und problematisch. Er war unruhig und hat viel geweint. Jetzt habe ich den Eindruck, er ist in der Familie angekommen, fühlt sich zuhause und kennt seine Bezugspersonen," berichtet Deacons Mama. "Er freut sich, wenn sich seine beiden großen Geschwister um ihn bemühen, ihn hin und her schaukeln und ihn mit Spielzeug und Rasseln bespaßen, um sein wunderbares Lachen hervorzuzaubern. Unser ganzes Leben wird um Deacon herum geplant. Ich habe meinen Job aufgegeben, um für meinen Sohn da zu sein, denn er fordert eine ganze Menge Aufmerksamkeit und Kraft von uns allen. Wenn wir das Haus verlassen wollen, müssen wir jemand mit der entsprechenden Ausbildung organisieren, der sich um ihn kümmert."

Deacon-Shown hat durch Sauerstoffmangel während der Geburt Hirnschäden davongetragen. Er litt lange unter Krampfanfällen, die jetzt allerdings durch entsprechende Medikamente im Griff zu sein scheinen. Geduldig versuchen seine Eltern seinen Entwicklungsrückstand von zehn Monaten langsam aufzuholen. "Wir üben zur Zeit auf dem Bauch liegen und das Köpfchen halten," erzählt Deacons Mutter. Unterstützt wird sie dabei von einer Krankengymnastin, die drei Mal die Woche kommt und einer Heilpädagogin. Beide wurden vom Bunten Kreis vermittelt. Auch bei Anträgen für einen Behindertenausweis und für entsprechende Hilfsmittel half eine Mitarbeiterin des Bunten Kreises. "Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Vereins" sagt Deacons Mama. "Frau S. unterstützte uns bei der Begutachtung für die Pflegestufe. Es war beruhigend zu wissen, dass ich jemand bei mir habe, der genau weiß, worauf es ankommt. Wir haben gemeinsam schon eine ganze Menge geschafft und verlieren auch für die die Zukunft nicht den Mut."

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